Informationen aus dem Seelsorgeteam

Wie geht es weiter, wenn Pfr. Hofstetter und P. Joshy zum September, und dann, Ende des Jahres, auch P. Benny die beiden Pfarrverbände verlassen? Das ist – verständlicherweise – die Frage, die viele bewegt. Und es ist klar: es ist ein Umbruch. Man ist vertraut mit Menschen, mit Seelsorgern und dann steht ein Wechsel an. Wie gut, dass Seelsorger/innen bleiben, wie gut, dass es viele gibt, Ehrenamtliche und Angestellte, die dem Glauben ein Gesicht verleihen und Gemeinschaft der Kirche leben. Einen starken – und wie ich finde – bewegenden Eindruck davon kann man sich verschaffen auf www.kimmst.de: Der Homepage, auf der sich nun die Gemeinden, Gruppen und Grupperungen vorstellen und einen neuen Pfarrer willkommen heißen. Ein Vergelt’s Gott denen, die da viel Zeit hineingesteckt haben! Am 11. Mai waren ca. 30 Ehrenamtliche und die Seelsorger/innen, die hierbleiben, in einer Videokonferenz mit Weihbischof Wolfgang Bischof beisammen und sprachen ehrlich über die Situation und mögliche Zukunfts-Szenarien. Von der 2. Maihälfte an bis in den Juni wird durch das Ressort Personal des Erzb. Ordinariats die Stelle des Leiters der Seelsorgeeinheit, die beide Pfarrverbände umfasst, ausgeschrieben sein. Ende Juni wird die Priester-Personal-Kommission unter Vorsitz von Kardinal Marx über die Besetzung entscheiden. Dass eine Besetzung zum 1. September möglich sein wird, scheint rein zeitlich gesehen, eher unwahrscheinlich.

In den Wochen zwischen Ostern und Pfingsten haben wir immer ein Stück aus der Apostelgeschichte gehört: es ist die Geschichte der Gemeindebildung. Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: diese Geschichte wird fortgeschrieben. Hier, heute, bei uns. „Wahrhaftig, jetzt begreife ich,“ so hörten wir aus dem Mund des Petrus am 6. Sonntag in der Osterzeit, „dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist“. Ich persönlich habe großes Vertrauen, dass es hier sehr gut weitergehen wird!

Ein Blick auf www.kimmst.de lohnt sich, denn er lässt Dankbarkeit und Zuversicht aufsteigen, finde ich!

Pfr. Klaus Hofstetter


Aktuelle Information aus dem Seelsorgeteam

Wie angekündigt, kann nun die zukünftige Aufgabe von Pfr. Hofstetter verkündet werden: Pfr. Hofstetter wird zum 1. September zuständig sein für die Berufungspastoral im Erzbistum. Die Berufungspastoral wendet sich an Menschen, die den Weg als Seelsorger, Religionslehrer/in oder Ordenschrist/in gehen wollen. Pfr. Hofstetter freut auf diese neue Aufgabe, die er gern zusammen mit anderen ausüben wird und ist dankbar für das Vertrauen unseres Herrn Kardinal. Er bittet um Ihr Gebet und auch um das Gebet um geistliche Berufungen.

Noch ein Zweites: P. Benny wurde für 2 Jahre bei uns befristet angewiesen. Mit Ablauf dieser 2 Jahre, Ende Dezember dieses Jahrs, kehrt er auf eigenen Wunsch und mit Zustimmung seines Ordens in die indische Heimat zurück. Das lässt die Situation der priesterlichen Dienste in den beiden Pfarrverbänden noch dramatischer werden. Neben den konkreten Schritten, die die Personalverantwortlichen im Bistum tun, wird Vertrauen in die Wege Gottes hilfreich sein, dass die Seelsorge gut weitergeht. Viele wirken dazu mit! Ein herzliches Vergelt’s Gott allen ehrenamtlich Engagierten, den Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie den Ruhestandspriestern!

Die nächsten Schritte sind: Eine Videokonferenz kommende Woche von 30 ehrenamtlichen Mandatsträgern mit Weihbischof Bischof. Dann wird die Stelle des leitenden Pfarrers für beide Pfarrverbände ausgeschrieben. Eine Entscheidung wird durch die „Priester-Personal-Kommission“ unter Vorsitz von Kardinal Marx Ende Juni getroffen werden.


Was macht nun eigentlich Pfarrer Hofstetter ab Herbst?

Die Nachricht schlug voll ein: Pfr. Hofstetter wird zum 1. September 2021 die Gemeinden der beiden Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer verlassen und eine neue Stelle antreten. Verschiedenste Aufgaben wurden ihm zugedacht, jetzt ist es offiziell: Er wird zuständig für die Berufungspastoral im Erzbistum.

„Die Berufungspastoral ist für Menschen da, die Seelsorger, Religionslehrerin oder Ordenschrist werden wollen. Kurzum: Nachwuchsarbeit!“, so Pfarrer Hofstetter. Zusammen mit einer Ordenschristin und einem Netzwerk haupt- und ehrenamtlich Engagierter wird er diese Mission erfüllen. Er freut sich auf diese Aufgabe – bei allen Herausforderungen – hat er doch selbst vor Beginn seines Theologiestudiums vor über 30 Jahren an einem Wochenende der Berufungspastoral teilgenommen. Gemäß dem Motto „Ruf – Beruf – Berufung“ macht es Klaus Hofstetter Freude, Menschen zu unterstützen, das Ihrige für ihr Leben zu entdecken. Dabei hilft ihm die Weiterbildung zum Berufungscoach, die er im vergangenen Herbst abgeschlossen hat. „Es ist schon verrückt, jetzt, nach nur 7 Jahren, zu gehen und es gibt auch keinen Grund, denn es taugt mir“, so der Seelsorger. „Aber die Bitte von Kardinal Marx war klar und ich habe darin auch einen Anruf Gottes gesehen. Darum habe ich großes Vertrauen, dass es auch hier gut weiter gehen wird“.


Information im April 2021

Zum 1.9.2021 werden sowohl Pfr. Hofstetter als auch P. Joshy die beiden Pfarrverbände Bad Endorf und Westliches Chiemseeufer verlassen.

Pfr. Hofstetter übernimmt auf Bitte von Hr. Kardinal Marx eine neue Aufgabe in der Diözese. Diese ist eine im Erzbistum bestehende Stelle, die inhaltlich neu ausgerichtet werden soll. Dazu findet derzeit ein Prozess der Beratung und Entscheidung statt. Die zukünftige Aufgabe von Pfr. Hofstetter wird zu gegebener Zeit kommuniziert werden.

P. Joshy übernimmt auf Bitte der Ordensoberen die Leitung einer Pfarrei im Bistum Münster, St. Maria Himmelfahrt in Marienthal, Hamminkeln, und wird Mitglied eines Klosters der Dt. Karmelitenprovinz.