Foto: Hötzelsperger/Nitzsche



Walter Kronast, Pfarrer i. R., feierte seinen 90. Geburtstag

Seinen 90. Geburtstag konnte Ruhestandspfarrer Walter Kronast aus Prien feiern. Auf seinen Wunsch hin erfolgte die Geburtstagsfeier mit einem Gottesdienst zusammen mit der Gemeinschaft der Indischen Schwestern und Pfarrer Klaus Hofstetter in der Kapelle des Caritas-Altenheimes „St. Josef“ in Prien-Trautersdorf.

Pfarrer i. R. Walter Kronast zelebrierte den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Hofstetter selbst und er hielt dabei auch die Predigt. In dieser brachte er seinen tiefen Dank an Gott zum Ausdruck und er sagte dazu: „Wie bedeutsam der Dank an Gott ist, das spürt man erst mit einer gewissen Lebenserfahrung. Gott wirkt auch in einer unvernünftigen Natur und bei unvernünftigen Menschen und spendet seinerseits Dank. Auch wir Menschen sollten immer und auch mehr Dank spenden“. Zu seinem Aufenthalt im Caritas-Altenheim äußerte sich der rüstige Geistliche wie folgt: „Erst in diesem Haus habe ich richtig erfahren, welche Rolle die Dankbarkeit spielt, hier sind die Bewohner und Betreuer noch dankbar für Kleinigkeiten, hier wird der Dank noch in den Alltag hineingeflechtet, so dass man sich auf das Kleinste freuen kann. Keine große Rederei, bloß das Tun ist wichtig, ja das Einlassen auf das Tun des Dankes lässt uns ganz nahe bei Gott sein“.

Nach dem Gottesdienst bedankte sich Pfarrer Klaus Hofstetter im Namen aller Priester und Seelsorgerinnen bei Walter Kronast für dessen langen und verlässlichen Einsatz in den Pfarrverbänden Westliches Chiemseeufer und Bad Endorf, in der Priener Pfarrei und jetzt im Priener Altenheim. Da eine größere oder öffentliche Feier nicht möglich war, sammelte das Priener Pfarramt von vielen Leuten die schriftlichen Glückwünsche, diese überbrachte dann Pfarrer Hofstetter in einem kleinen Körbchen, worüber sich Pfarrer i. R. Kronast sehr freute. 

Von der Pfarrei Rottenbuch, seiner letzten Wirkungsstätte als aktiver Pfarrer, dankten ihm die Gläubigen mit einem Film mit vielen Erinnerungen an seine segensreiche Zeit dort.

Text: A. Hötzelsperger

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